Mittwoch, 28. November 2018

Entspannt durch den Mama-Alltag mit Mantras?!

Meine liebsten Mama-Mantras

Seifenblasen Blauer Himmel
Ich weiß, Mantras, das klingt gleich so nach Esoterik, Yoga, Chakren und was es da sonst noch so alles gibt… Dabei ist die Idee, an einen bestimmten Spruch oder Kraftsatz zu denken, der mir in stressigen Situationen hilft, gelassen und bei mir selbst zu bleiben, doch eigentlich ganz praktisch… Gerade im Alltag mit zwei Kleinkindern stelle ich immer wieder fest, wie sehr mich oft Kleinigkeiten auf die Palme bringen oder ich in alte Sprech- und Verhaltensmuster falle, obwohl ich es eigentlich besser weiß. In solchen Situationen hilft es mir tatsächlich (manchmal ;-)), wenn ich mir ein bestimmtes Mantra immer wieder sage. Natürlich eignet sich dabei nicht jedes Mantra für jede Situation, und es gibt sicherlich auch individuelle Vorlieben. In diesem Blogpost habe ich meine liebsten Mama-Mantras zusammen gestellt.

1. "Es ist alles eine Phase"

Der Klassiker unter den Mama-Mantras, aber eben auch tatsächlich wahr: Während ich mir heute vielleicht noch Gedanken um Zähnchen, die fehlende Bereitschaft zum Teilen oder das Trockenwerden mache, sind vielleicht morgen, nächste Woche oder nächsten Monat schon wieder ganz andere Themen aktuell – und meistens sehne ich mich dann nach den (vermeintlich einfacheren) letzten Phasen zurück ;-).

2. "Ich liebe dich"

BlüteManchmal, wenn eines meiner Kinder (oder beide) mich mal wieder zur Weißglut bringen, hilft es mir, mich zu erinnern, dass diese brüllenden Wutmonster mit dem sehr ausgeprägten eigenen Willen doch immer noch meine kleinen Babys sind, die mal aus meinem Bauch kamen, sich an mich gekuschelt und an meiner Brust getrunken haben…  und die ich über alles liebe!

3. "Ich bin gut genug"

Dieses Mantra fand ich schon vor meinem Mama-Dasein sehr hilfreich, um mich so zu akzeptieren, wie ich bin und mir zu vergegenwärtigen, dass es ausreicht, mein Bestes zu geben – auch wenn das Ergebnis eben manchmal nicht perfekt ist.

4. "Alles zu seiner Zeit"

Der Tag hat nunmal nur 24 Stunden, und ich kann nicht alles gleichzeitig machen. Davon abgesehen bringt es manchmal auch gar nichts, alles auf einmal und jetzt sofort zu wollen. Denn wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, geht es manchmal auch viel einfacher, als etwas zum falschen Zeitpunkt zu erzwingen.

5. "Ich lasse los"

Blauer Himmel. Weiße WölkchenDieses Mantra hilft mir am besten verbunden mit Schultern Hochziehen und Einatmen, dass Schultern fallen lassen und Ausatmen. Denn innerlicher Stress äußert sich auch oft mit körperlichen Reaktionen wie hochgezogenen Schultern und verspanntem Nacken. Das rein körperliche Loslassen kann deshalb auch helfen, innere Verspannungen und Blockaden zu lösen.

6. "Aus Fehlern lerne ich"

Dieses Mantras hilft mir, Fehler nicht nur zu akzeptieren, sondern sie sogar als positiv anzusehen. Denn auch wenn Fehler (vor allem,wenn man sie öfters macht ;-)) natürlich ganz schön ärgerlich sind, bieten sie doch auch die Chance, daraus zu lernen und mich weiterzuentwickeln – oder zumindest in Nachhinein herzlich darüber zu lachen ;-).

7. "Die Tage / Nächte sind lang, aber die Jahre sind kurz"

So ein Regennachmittag mit schlecht gelaunten und perma streitenden Kindern kann sich gefühlt manchmal ganz schön ziehen… Genauso eine Nacht, in der man stundenlang ein zahnendes Baby durch die Gegend trägt… Rückblickend vergesse ich solche Zeiten allerdings schnell, und es kommt mir vor, dass die Zeit, in der meine Kinder noch so klein sind, nur so dahin fliegt. Dieses Mantra hilft mir, mich daran zu erinnern und die Zeit, in der meine Kinder noch so klein sind, mehr zu genießen.

8. "Mein Alltag ist ihre Kindheit"

OrchideenblütenDieses Mantra erinnert mich daran, unseren Familienalltag mal aus Kindersicht zu sehen: Was ist
wirklich wichtig, woran sollen sich meine Kinder später erinnern? Denn auch wenn Geld verdienen oder saubere Fenster mir im Moment wichtig erscheinen mögen, so sind es doch ganz andere Dinge und Erlebnisse, die wirklich zählen. Das heißt übrigens für mich nicht, dass alles nur Spiel und Spaß sein soll, sondern dass ich meinen Kindern auch ein realistisches Bild des Alltags vermittle – inklusive Hausarbeit, Erwerbsarbeit und auch mal Streit… Entscheidend ist halt nur, wie wir damit umgehen und trotzdem (oder gerade deswegen) einen fröhlichen und entspannten Alltag schaffen.

9. "Warum nicht?"

Klar, gewisse Regeln und Rituale sind natürlich im Alltag mit kleinen Kindern sinnvoll – aber manchmal schränken sie eben auch unnötig sein und stressen uns. Die Fragen „Warum eigentlich nicht?“ oder auch „Was ist das Schlimmste, was passieren kann?“ helfen mir, zu hinterfragen, ob bestimmte Regeln, Verbote und Rituale wirklich nötig sind und einige Dinge etwas lockerer zu sehen.

10. "Einatmen, ausatmen"

Das ist quasi mein Notfall-Mantra: Denn ehrlich gesagt bin ich manchmal schon zu gestresst, um mich an die anderen, komplexeren Mantras zu erinnern. Einfach ganz bewusst einatmen und ausatmen verhindert übereilte Reaktionen, die ich später bereue, und erinnert mich daran, bewusst im Hier und Jetzt zu bleiben. 
Entspannt durch den Familienalltag. Die schönsten Mama-Mantras 


Habt ihr diese oder andere Mantras, die euch im Familienalltag begleiten? Welche Mama-Mantras könnt ihr besonders empfehlen, welche weniger? Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

 

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