Montag, 9. April 2018

Nachhaltigkeit beim Frühjahrsputz?! – meine #5vor12 im April


Nachhaltigkeit beim Frühjahrsputz?! – meine #5vor12 im AprilIch hatte ja bereits von meinem Vorsatz berichtet, inunserem Familienalltag mehr auf Nachhaltigkeit zu achten – ein so wichtiges Thema, das leider im Alltagsstress zumindest bei uns viel zu oft untergeht. Da ja bei uns gerade das Thema Frühjahrsputz ansteht, möchte ich mir in diesem Post darüber Gedanken machen, wie man den Frühjahrsputz (sofern man da bei meinenverzweifelten Versuchen, etwas Ordnung das Chaos hier zu bringen überhaupt von sprechen kann 😉) und allgemein das Thema Putzen mit kleinen Kindern nachhaltiger gestalten kann- im Interesse von Umwelt und Geldbeutel, und damit man zu Hause weniger aggressive Putzmittel herumstehen hat 😊.

Das Thema ist auch eine tolle Gelegenheit, endlich mal wieder bei der tollen Aktion der #5vor12 der lieben Rachel von Mamadenkt mitzumachen. Bei der Aktion teilen regelmäßig einmal im Monat (zwischen dem 5. und dem 12. )verschiedene Blogger ihre Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit, unterteilt in 5 Kategorien:

Zahl des Monats


Welche Zahl im Rahmen von Nachhaltigkeit ist dir in welchem Alltagsbereich sehr eindrücklich vor Augen getreten?

Meine Zahl zum Thema nachhaltiges Putzen ist die 8. Ich habe nämlich mal in unseren „Putzschrank“ geschaut und sage und schreibe acht verschiedene Putzmittel gefunden. Wie und warum diese ganzen Produkte zu uns gefunden haben, weiß ich eigentlich auch gar nicht so genau – vermutlich immer das Ergebnis irgendeines unserer seltenen Putzflashs, die sich dann jedoch wieder erledigt haben, weit bevor das entsprechende Produkt aufgebraucht wurde… Einige sind jedenfalls definitiv schon Jahre alt und total eingestaubt, die meisten kaum jemals verwendet. Teilweise von Öko-Marken und mit dem pseudo-beruhigenden Label „biologisch abbaubar“ versehen – aber braucht man das wirklich?

Upcycling – Idee 


Welches Experiment, welches Wiederverwenden hat dich in den vergangenen vier Wochen fasziniert? Was würdest du vielleicht gerne mal ausprobieren?

Die erste Maßnahme, um etwas an unserer Putzmittel-Armada zu verändern, lautet ganz einfach: Aufbrauchen. Denn obwohl die ganzen Putzmittel mich immer mehr nerven, je mehr ich darüber nachdenke, wäre es natürlich totaler Quatsch, sie einfach wegzuwerfen und sofort mit selbstgebrauten Öko-Gemischen ans Werk zu gehen.
Klar, bei richtig giftigen und umweltschädigenden Substanzen wäre das natürlich was anderes. Aber das, was wir so im Laufe der Jahre an Essig-, Boden-, Bad-, Oberflächen, Glas- und Küchenputzmitteln (was auch immer die Unterschiede da genau sein mögen) angesammelt haben, ist es natürlich sinnvoll, die erstmal aufzubrauchen.
Nachhaltigkeit beim Frühjahrsputz?! – meine #5vor12 im AprilTeilweise wirken die sogar auch noch sehr gut in verdünnter Form. Und wenn dann doch mal was leer wird, behalte ich ein- oder zwei von den Plastikbehältern – gerade die zum Sprühen finde ich nämlich gar nicht unpraktisch, und da sie ja nun eh schon mal im Haus sind, kann man sie ja zumindest noch für meine selbstgemischten Gebräue wiederverwenden…

Food 


Welches nachhaltige, einfache, Reste verwertende Gericht gab es heute oder in den
vergangenen vier Wochen auf deinem Teller?

Tja, diese Rubrik passt jetzt auf den ersten Blick nicht so gut zum Thema Putzen… Auf den zweiten aber durchaus. Denn ein Lebensmittel, das bei uns (gerade in der ja eigentlich perma-andauernden Erkältungszeit) sehr beliebt ist, ist Zitronensaft.

Nur was macht man mit der Schale? Klar, fein gerieben verleiht die Schale von (natürlich unbehandelten) Zitronen allen möglichen Kuchen eine leckere, fruchtige Note. Kleiner Tipp dazu: Zitrone waschen und dann für ein paar Stunden einfrieren, dann lässt sich die Schale leichter abreiben.

Aber ganz ehrlich gesagt kommen wir nicht so wahnsinnig viel zum Backen. Dafür laufen hier aber eigentlich jeden Tag die Waschmaschine und Spülmaschine. Und da kann man die Zitronenschalen auch ganz prima verwenden: In der Spülmaschine einfach mit ins Besteckfach geben – ist gut gegen Gerüche und wirkt gleichzeitig wie ein Klarspüler. Und wenn man die Schalen in einem kleinen Stoffbeutel mit in die Waschmaschine gibt, wirken sie wie ein Weichspüler und sorgen für einen frischen Geruch.

Anno domini 


Welcher von Mamas oder Papas, Omas oder Opas Tipps, für einfache Reparaturen, Rezepte, Kniffe oder Lifehacks hat es dir angetan?

Hihi, der Tipp mit der Zitronenschale kommt tatsächlich von meinem Papa – aber den selben Tipp für alle Kategorien zu verwenden, wäre ja langweilig, zumal das mit der Wasch- und Spülmaschine ja auch nicht so wirklich Anno domino ist 😉. Also hier lieber ein Putztipp von meiner lieben Oma:
Als waschechte Ostfriesin und damit begeisterte Teetrinkerin wusste meine Oma Bescheid: Tee-Verfärbungen aus Teekannen bekommt man ganz leicht weg mit Natron: Einfach einen Teelöffel Natron in die Teekanne geben, kochendes Wasser dazu einwirken lassen, dann lösen sich die Verfärbungen ganz einfach ab – und das funktioniert übrigens genauso, um Verkrustungen auf dem Backblech abzulösen.

Das klappt übrigens auch bei Verkalkungen im Wasserkocher – einfach einen TL Natronpulver mit aufkochen lassen, dann danach natürlich nochmal gut ausspülen.

Entdeckung

Welches Projekt, welches Unternehmen, welche Person, welcher Instagram – Account hat dich mitgerissen oder inspiriert?
Vor kurzem habe ich über Pinterest den tollen Blog Rosanisiert entdeckt. Zunächst muss ich zugeben, dass ich ein wenig abgeschreckt war vom Titel, der sich tatsächlich aus rosa und organisiert zusammensetzt – beides eher nicht so meins. Bei näherem Hinsehen stellt sich aber heraus, dass dort überhaupt nicht alles rosa-süß-heiteitei ist, sondern dass es wirklich informative und unterhaltsam geschriebene Artikel rund um den Familienhaushalt gibt. Zum Beispiel auch mit Tipps zur Organisation von Kinderzimmern und Kleiderschränken, Rezepten für nachhaltige Putzmittel, Zero Waste beim Einkaufen,… Kurz gesagt, super viel Inspiration, um unser Haushaltschaos mal irgendwie in den Griff zu bekommen 😉.


Nachhaltigkeit beim Frühjahrsputz?! – meine #5vor12 im AprilWie ist das bei euch – macht ihr richtigen Frühjahrsputz, oder ist euer Haushalt sowieso immer super up to date? Und wie viel Wert legt ihr auf Nachhaltigkeit beim Putzen? Ich bin gespannt auf eure Tipps, Rezepte und Erfahrungen!



Gefällt dir dieser Beitrag? Dann freue ich mich natürlich riesig über Kommentare, Likes oder Shares auf Facebook, Instagram oder Twitter 😊. Vielleicht magst du ja auch noch ein bisschen hier im Blog stöbern, z.B. im Archiv oder bei meinen anderen Beiträgen rund um das Thema (Kleinkind-)Haushalt.

Kommentare:

  1. Interessanter Blog - als Idee fürs Putzen ohne Plastikschwämme gibt es hier Reinigungstücher aus Jute und groben Baumwolle, genau so effizient als Schaumstoffschwämme - ich kann sie nur empfehlen :-) https://ingegerd.de/von-freunden/57/reinigungstuch?c=13

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    1. Das ist ja eine tolle Idee, vielen Dank für den Tipp! Diese "normalen" Schwämme mag ich sowieso nicht so gern, weil man (ich ;-)) die so schlecht auswringen und dann trocken nachputzen kann... Ich nehme häufig "selbst gemachte" Putzlappen aus (ur-)alten T-Shirts, aber richtig zum Schrubben sind die natürlich nicht ideal...

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